Was füttern? Wieviel davon? Wie am besten?

Ab Oktober 2017 bin ich angehende Dipl.  Ernährungsberaterin für alle Rassen

  • Was ist B.A.R.F ?  Wer seinen Hund mit BARF versorgt, der setzt auf die Fütterung von Rohkost und Rohfleisch. Neben dem reinen Fleisch erhält der Hund Gemüse, Obst, Ei, Salat, Knochen und Knorpel. Die Qualität der Nahrung ist roh - ganz wie die Natur es vorgibt. Beim Barfen orientieren sich die Halter an ihr als Vorbild. Im Falle des Hundes ist es der Wolf, der uns zeigt, wie Barfen eigentlich funktioniert: Er frisst seine Beute inklusive Mageninhalt auf und lässt nur wenig übrig.

  • Warum sollte gebarft werden ?

    Hundehalter sollten Barfer werden, weil barfen die artgerechte Ernährung ihres Vierbeiners ist. Barfer beschäftigen sich sehr intensiv mit der ausgewogenen Ernährung ihres Hundes und füttern nicht nur ausschließlich Fleisch, wie fälschlicherweise angenommen.

    Gebarfte Hunde bekommen kein Gemüse.

    Dieses Missverständnis ist sehr weit verbreitet. Da sich Barfer an den Ernährungsgewohnheiten von Wölfen in der Natur orientieren, bekommen Hunde eine ausgewogene Mischung von Gemüse, Fleisch und Obst. Getreide ist tabu, denn Hunde können die Kohlehydrate nicht verwerten.

    Gebarfte Hunde leiden unter Nährstoffmangel.

    Hunde ziehen aus der Rohfütterung sämtliche Nährstoffe, die sie für eine gesunde Entwicklung benötigen. Bei einer ausgewogenen Mischung und abwechslungsreichen Fütterung erhalten Hunde über das Fleisch, die Innereien, über Knochen, Öle sowie Obst und Gemüse alles, was der Körper für das Wachstum und die Gesunderhaltung braucht. Die Vitamine, Mineralstoffe und Nährstoffe aus BARF sind natürlich, passen auf den Verdauungsapparat und können vom Hund ohne Verluste verwertet werden.

    Laien können nicht artgerecht barfen.

    Halter, die sich mit dem Thema BARF beschäftigen, legen Wert auf die Gesundheit des Tieres. Sie achten auf die Fleischzusammensetzung, kaufen Muskelfleisch, Innereien, Knochen und mischen auch Blut unter das Futter. Obst und Gemüse gehört genauso in die ausgewogene Ernährung eines Hundes wie tierische Fette. Wie beim Menschen auch reicht es, wenn der Speiseplan abwechslungsreich ist. Es ist nicht nötig, dass der Hund (oder der Mensch) bei jeder Mahlzeit alle lebensnotwendigen Nährstoffe erhält. Diese bekommt er innerhalb mehrerer Mahlzeiten.


  • Diese Fehler sollen nicht passieren !

    Damit die Verdauung des Hundes das BARF bewältigen kann, sollte die Futterumstellung langsam erfolgen. Wer von heute auf morgen mit dem Barfen anfängt und dem Hund keine Gelegenheit gibt, seine Verdauung umzustellen, tut seinem vierbeinigen Gefährten keinen Gefallen. Bei der Futterumstellung sollten Halter sensibel vorgehen.

    Auf keinen Fall sollte immer nur das feinste Hühnerfilet oder das beste Muskelfleisch gebarft werden. Einseitige Ernährung führt zu Mangelerscheinungen. Hundehalter sollten sich daran erinnern, dass der Wolf sein Beutetier inklusive Fell, Knochen, Innereien, Mageninhalt und Knorpeln auffrisst.

    Abwechslung auf dem Speiseplan sorgt dafür, dass Hunde rundum ausgewogen ernährt werden. Wer nur eine einzige Sorte Fleisch füttert, begeht einen Fehler. Ein weiterer weitverbreiteter Fehler ist das Füttern von zu vielen Knochen. Im Verhältnis zum Fleisch ist der Anteil der Knochen relativ gering. Viele Wölfe lassen ohnehin die großen Knochen liegen, sie fressen nur kleinere Knochen.

    Der letzte grobe Fehler, der nicht passieren sollte, ist ein Zuviel an Kohlenhydraten. Maximal 30 % sollte pflanzlich sein, der Rest Fleisch. Ist die Gabe der Kohlenhydrate zu hoch, bekommt der Hund Probleme mit der Bauchspeicheldrüse, der Leber und den Nieren.


Wir, das Team vom Hundesalon Huemer, beraten Sie sehr gerne über das Thema B.A.R.F.

Sie bekommen das Fleisch, frisch und tiefgefroren direkt bei uns im Salon.





Wir würden uns tierisch freuen Sie bei uns im Salon zu sehen =)